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Siemens Healthineers und der Leichtathletik-Weltverband bündeln ihre Kräfte, um bei Ausdauerwettkämpfen die Sicherheit von Athletinnen und Athleten mithilfe von Point-of-Care-Tests und diagnostischer Bildgebung verbessern zu können. Um dies zu erreichen, stellt Siemens Healthineers das epoc Blutgasanalysesystem sowie das Ultraschallsystem Acuson Sequoia bereit. Zudem werden die medizinischen Teams vor Ort beraten. Das Ziel ist es, neue Standards für spezialisierte medizinische Versorgung bei Wettkämpfen zu setzen.
Ausdauerwettkämpfe wie Marathons, Gehen sowie Trail- und Bergläufe sind mit speziellen gesundheitlichen Risiken verbunden. Sie erfordern eine schnelle und spezialisierte Versorgung, häufig auch an abgelegenen Orten. Ein Transport ins Krankenhaus, wie er bisher üblich war, verzögert jedoch bei Großveranstaltungen Entscheidungen und kann die Heilung beeinträchtigen. Veranstalter und medizinische Teams setzen daher verstärkt auf diagnostische Verfahren direkt vor Ort.
„Der Vorteil von Point-of-Care-Tests besteht darin, dass man Patientinnen und Patienten so schnell wie möglich überall versorgen kann, um ihnen bestmöglich zu helfen“, sagte Bob Stowers, Leiter des Point-of-Care-Diagnostik-Geschäfts bei Siemens Healthineers.
Im Jahr 2025 unterstützte Siemens Healthineers die medizinischen Teams bei drei internationalen Großveranstaltungen durch Point-of-Care-Bluttests und diagnostische Bildgebung. Bei den kam das Ultraschallsystem Acuson Sequoia zum Einsatz, um unter anderem muskuloskelettale Verletzungen sowie andere medizinische Herausforderungen von über 1.200 Athletinnen und Athleten aus 130 Ländern zu beurteilen.
Muskuloskelettale Verletzungen wie Zerrungen, Risse oder Prellungen treten häufig bei hochintensiven Disziplinen wie Sprints oder Sprungwettkämpfen auf. Eine schnelle medizinische Versorgung ist entscheidend, um Verletzungen wirksam zu behandeln und fundiert beurteilen zu können, ob die Betroffenen den Wettkampf fortsetzen können oder Regenerationszeit benötigen. Durch die Bereitstellung des Ultraschallsystems an den Wettkampfstätten konnte die Notwendigkeit von Krankenhausüberweisungen reduziert und die Wartezeit bis zur Diagnose verkürzt werden. Die Mobilität, Geschwindigkeit und Bildqualität des Systems ermöglichten den Athletinnen und Athleten und ihren Teams, unmittelbare und eindeutige Informationen über Verletzungen zu erhalten. Ferner konnten Untersuchungen in den medizinischen Bereichen vor Ort ermöglicht werden, wodurch sie diskreter und auf die Athletinnen und Athleten ausgerichtet durchgeführt werden konnten. Um diese Vorgehensweise voranzubringen, treibt World Athletics die Ausstattung der Sanitätszelte bei Sportveranstaltungen mit den notwendigen Materialien und Geräten weiter voran.
Während der Leichtathletikweltmeisterschaften in Tokio im vergangenen Jahr wurde eine Studie zur Hitzeanpassung und Hydrationsstrategien von Spitzenathletinnen und -athleten durchgeführt. Ziel war es, die körperlichen Herausforderungen besser zu verstehen, mit denen Athletinnen und Athleten unter extremen Bedingungen konfrontiert werden. Mit dem epoc-System wurden kleine Blutproben analysiert, um zentrale Parameter wie Elektrolyte, Laktat, pH-Wert und Kreatinin zu beurteilen. Dadurch konnten Dehydrierung, Überwässerung und hitzebedingte Erkrankungen gezielt behandelt werden. Die Probenahme erfolgte in Zusammenarbeit mit der sportwissenschaftlichen Fakultät der Waseda Universität in Saitama, Japan. Die Ergebnisse der Studie werden in den kommenden Monaten erwartet.
„Der Einsatz von Point‑of‑Care‑Geräten an Ort und Stelle verbessert die medizinische Versorgung bei Ausdauerwettkämpfen deutlich, da schneller und wirksamer auf hitzebedingte Notfälle und Probleme mit der Flüssigkeitsversorgung reagiert werden kann“, erklärte Dr. Stéphane Bermon, Leiter der Abteilung Health & Science von World Athletics. „Diese Erhebung belastbarerer Daten wird unsere Bestrebungen stärken, bewährte medizinische Praktiken zu vermitteln und Point‑of‑Care‑Tests über die von uns unterstützten, internationalen Ausdauerwettkämpfen hinweg zu standardisieren.“
„Wir freuen uns darauf, unsere Erkenntnisse zu veröffentlichen, um das medizinische Wissen der Athletinnen und Athleten zu erweitern und zur Weiterentwicklung der Versorgung für diese außergewöhnlichen Sportlerinnen und Sportler beizutragen“, ergänzte Dr. Yuri Hosokawa von der Fakultät für Sportwissenschaften der Waseda‑Universität.

Siemens Healthineers und World Athletics bringen diagnostische Bildgebung und Point-of-Care-Tests direkt an den Wettkampfort. So können medizinische Herausforderungen vor Ort beurteilt und Entscheidungen über den weiteren Verlauf des Wettkampfs getroffen werden.

Ausdauerwettkämpfe erfordern eine schnelle und spezialisierte medizinische Versorgung, auch an abgelegeneren Orten. Point-of-Care-Tests wie das epoc Blutgasanalysesystem von Siemens Healthineers können dabei helfen, dass Athletinnen und Athleten die bestmögliche Versorgung erhalten.

Siemens Healthineers und World Athletics arbeiten zusammen, um mithilfe von Point-of-Care-Tests und diagnostischer Bildgebung die Sicherheit von Athletinnen und Athleten bei Ausdauerwettkämpfen verbessern zu können.